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Starke Gelenke ein Leben lang. Wie schützt man sie schon in jungen Jahren?
Gelenkverschleiss betrifft längst nicht nur ältere Menschen. Bestimmte körperlich belastende Berufe und Sportarten können schon in jungen Jahren zu Gelenkproblemen führen. Dieser Beitrag zeigt, wer besonders gefährdet ist – und wie sich Gelenke gezielt schützen lassen.
Gelenkgesundheit ist keine Frage des Alters
Gelenkverschleiss wird häufig mit dem Alter in Verbindung gebracht. Doch Beschwerden können schon deutlich früher auftreten. Eine Untersuchung des Robert Koch-Instituts zeigt: Rund ein Viertel der Erwachsenen unter 45 Jahren hatte innerhalb von 24 Stunden vor der Befragung Gelenkschmerzen (1). Damit wird deutlich: Gelenkgesundheit ist keine Frage des Alters.
Was ist Gelenkverschleiss?
Gelenke sind bewegliche Verbindungen zwischen zwei Knochen. Zwischen ihnen liegt eine Knorpelschicht, die als Puffer dient. Ihre glatte Oberfläche ermöglicht reibungslose Bewegungen und schützt so die Knochen. Bei Arthrose, dem medizinischen Begriff für Gelenkverschleiss, baut sich diese Knorpelschicht allmählich ab. Sie wird dünner, rauer und verliert ihre Schutzfunktion. Dadurch reiben die Knochen direkt aufeinander - Schmerzen, Entzündungen und Bewegungseinschränkungen sind die Folge. Auch umliegende Strukturen wie Muskeln, Bänder und Knochen können in Mitleidenschaft gezogen werden, was die Beschwerden zusätzlich verstärkt (2, 3, 4).
Typische Symptome sind Anlaufschmerzen nach Ruhephasen, Morgensteifigkeit, bei der die Gelenke sich zunächst unbeweglich anfühlen und sich erst nach einigen Minuten "warmlaufen". Im weiteren Verlauf treten Belastungsschmerzen, Einschränkungen der Beweglichkeit sowie Ruhe- und Nachtschmerzen auf (5).
Ursachen und Risikofaktoren
Gelenkverschleiss kann verschiedene Auslöser haben. Neben einer erblichen Veranlagung spielen äussere Einflüsse eine zentrale Rolle. Dazu zählen Verletzungen, Fehlstellungen wie X- oder O-Beine, Bewegungsmangel, Übergewicht sowie Stoffwechselstörungen und eine unzureichende Nährstoffversorgung des Knorpels (4, 5). Besonders kritisch sind übermässige Belastungen, sei es durch berufliche Tätigkeiten oder bestimmte Sportarten (6, 7).
Gelenkverschleiss im Beruf – Wer ist besonders gefährdet?
Körperlich arbeitende Berufsgruppen sind besonders gefährdet. Studien zeigen, dass körperlich belastende Tätigkeiten das Risiko für Knie- und Hüftarthrose deutlich erhöhen oder sogar verdoppeln können (8-11). Tätigkeiten wie das Heben oder Tragen schwerer Lasten sowie ungünstige Körperhaltungen wie langes Knien oder Hocken können zu mechanischer Überlastung führen (8, 9). Auch sich dauernd wiederholende, einseitige Bewegungen beanspruchen die Gelenke übermässig. Dazu kommt: Wer unter Zeitdruck steht, achtet oft nicht auf ergonomische Bewegungsabläufe- Fehlbelastungen sind die Folge.
Besonders gefährdete Berufsgruppen:
Gelenkverschleiss durch Sport – darauf kommt's an
Regelmässige Bewegung ist essenziell für gesunde Gelenke. Sie fördert die Bildung von Gelenkflüssigkeit, versorgt den Knorpel mit Nährstoffen und transportiert Abfallstoffe ab (12). Gleichzeitig stärkt körperliche Aktivität die stabilisierenden Strukturen wie Muskeln, Bänder und Sehnen. Bewegungsmangel hingegen führt dazu, dass weniger Gelenkflüssigkeit gebildet wird. Der Knorpel verliert an Elastizität, wird spröde und nutzt sich schneller ab (13).
Allerdings bergen bestimmte Sportarten ein erhöhtes Risiko für Gelenkabnutzung. Besonders belastend sind Disziplinen wie Basketball, Handball, Fussball, Volleyball, Tennis auf hartem Belag, Rugby, Squash, Skirennsport und leistungsorientiertes Laufen (14-16). Diese Disziplinen beinhalten Bewegungen, die Gelenkverschleiss begünstigen können - sei es durch Überbeanspruchung oder durch Verletzungen, die langfristig Schäden im Gelenk verursachen (14, 16, 18). Zu diesen Bewegungen gehören zum Beispiel (14, 15, 18):
Bewegungen im Sport, welche den Gelenkverschleiss begünstigen:
- Plötzliche Richtungswechsel, Drehungen und schnelle Beschleunigungen
- Abrupte Stossbelastungen und starke Aufprallkräfte
- Wiederholte schwere Belastungen (z.B. Gewichtheben)
- Körperkontakt in Wettkampfsituationen
Gelenkverschleiss vorbeugen – gezielte Massnahmen
Die gute Nachricht: Gelenkverschleiss lässt sich durch gezielte Massnahmen wirksam vorbeugen-sowohl im Arbeitsalltag als auch beim Sport.
Wer körperlich arbeitet, sollte darauf achten, Zwangshaltungen wie langes Knien oder Hocken zu vermeiden und stattdessen regelmässig die Körperposition zu wechseln. Beim Heben und Tragen von Lasten ist eine ergonomische Haltung entscheidend, um die Gelenke zu entlasten. Auch kurze Pausen sowie der Einsatz von ergonomischem Werkzeug und geeigneter Arbeitskleidung können dazu beitragen, die Belastung zu reduzieren und Gelenkproblemen vorzubeugen (17).
Im sportlichen Bereich empfiehlt es sich, Aktivitäten zu wählen, die wenig Druck auf die Gelenke ausüben und ein geringes Verletzungsrisiko bergen. Dazu zählen unter anderem Laufen, Velofahren Skilanglauf, Kraulschwimmen, AquaGym oder Nordic Walking (16, 18). Wer dennoch Sportarten mit einem höheren Risiko für Gelenkverschleiss betreibt, sollte ergänzend Übungen zur Koordination und Körperkontrolle in sein Training integrieren. In Kombination mit Dehnungsübungen und Beweglichkeitstraining sorgen diese für mehr Stabilität und helfen, Überlastungen zu vermeiden (18). Eine gut trainierte Muskulatur, die durch gezieltes Krafttraining aufgebaut wird, kann die Gelenke zusätzlich entlasten (19). Darüber hinaus sind ein sorgfältiges Aufwärmen vor dem Training und ausreichend lange Erholungsphasen nach intensiver Belastung wichtig, um die Regeneration zu fördern und die Gelenkfunktion langfristig zu erhalten.
Vitalstoffe für starke Gelenke
Eine gelenkschonende Lebensweise mit ausgewogener Bewegung und gezielter Belastung bildet die Basis für gesunde Gelenke. Ergänzend dazu spielt die Ernährung und die Vermeidung von Übergewicht eine wichtige Rolle. Wer körperlich schwer arbeitet oder gelenkbelastenden Sport betreibt, sollte frühzeitig auf eine ausreichende Versorgung mit knorpelunterstützenden Nährstoffen achten. Neben einer ausgewogenen, nährstoffreichen Ernährung können gezielt eingesetzte Vitalstoffe helfen, die Belastbarkeit der Gelenke zu fördern und Verschleissprozesse zu verlangsamen.
Kollagenhydrolysat: Kollagen ist als Strukturprotein ein Hauptbestandteil von Knorpel und Sehnen und sorgt für Festigkeit und Stabilität. Der Körper kann Kollagen zwar selbst bilden, doch bereits ab dem 25. Lebensjahr nimmt die Produktion ab. In Form von Kollagenhydrolysat (= Kollagenpeptide), einer aufgespaltenen Variante mit besserer Verfügbarkeit, kann es über Nahrungsergänzungsmittel aufgenommen werden. Studien zeigen, dass die regelmässige Einnahme die Gelenkfunktion verbessern (20-22) und bei Sportlern Schmerzen bei Belastung und in Ruhe deutlich reduzieren kann (23).
Glucosaminsulfat: Auch Gluocsaminsulfat spielt eine wichtige Rolle: Als natürlicher Bestandteil der Gelenkflüssigkeit und des Knorpels (24) kann es die Regeneration der Knorpelstruktur unterstützen, die Beweglichkeit verbessern sowie Schmerzen lindern, insbesonders bei Kniearthrose (25).
Chondroitinsulfat: Chondroitinsulfat ergänzt diese Wirkung, in dem es grosse Mengen an Wasser bindet und so die Beweglichkeit des Knorpels und damit des Gelenks verbessert (26). Studien zeigen, dass es den Knorpelabbau verlangsamen und die Gelenkfunktion positiv beeinflussen kann (27-29).
Kombination besonders wirksam: Besonders effektiv zeigt sich die die Kombination aus Glucosaminsulfat und Chondroitinsulfat. Sie kann nicht nur Gelenksteifigkeit reduzieren, sondern auch zur Schmerzlinderung und besseren Beweglichkeit beitragen (28, 30).
Für Menschen mit hoher körperlicher Belastung – sei es im Beruf oder im Sport- kann die gezielte Einnahme dieser Vitalstoffe eine sinnvolle Ergänzung zur aktiven Prävention darstellen.
Fazit: Gelenke frühzeitig schützen
Da es bis heute keine wirksame Therapie für Arthrose gibt, ist vorbeugen besonders wichtig – und zwar schon in jungen Jahren (25). Wer sich regelmässig bewegt, im Berufsalltag auf ergonomische Abläufe achtet, ein gesundes Gewicht hält, sich ausgewogen ernährt und gelenkunterstützende Vitalstoffe nutzt, kann viel dafür tun, die Gelenke lange gesund und beweglich zu halten.
Quellen:
(1) Fuchs J, Prütz F. Prävalenz von Gelenkschmerzen in Deutschland. Journal of Health Monitoring. 2017;2(3):66-71.
(2) Sell S. Arthrose: Diagnostik und Therapie. Arzt CME. https://www.arztcme.de/kurse/arthrose-diagnostik-und-therapie/. Zugriff am 11.11.2025.
(3) Kirschner S, Konstantinidis L. Diagnose Arthrose. Akt Rheumatol. 2020;45:39-47. https://www.google.com/url?sa=t&source=web&rct=j&opi=89978449&url=https://www.thieme-connect.com/products/ejournals/pdf/10.1055/a-1005-1734.pdf&ved=2ahUKEwin_b_0peqQAxUC9gIHHaUhLGoQFnoECBYQAQ&usg=AOvVaw1-3nkjdPrlGjL150eqX3Hu
(4) Fuchs J, Prütz F. 12-Monats-Prävalenz von Arthrose in Deutschland. Journal of Health Monitoring. 2017a;2(3):55-60.
(5) Lüring C. Arthrose. Springer Medizin. https://www.springermedizin.de/emedpedia/detail/orthopaedie-und-unfallchirurgie/arthrose?epediaDoi=10.1007%2F978-3-642-54673-0_80. Publiziert am 30.07.2019. Zugriff am 10.11.2025.
(6) DGOU. Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie. Pressemitteilung der GOS. Arthrose durch Sport – Sport gegen Arthrose? https://dgou.de/aktuelles/detail/arthrose-durch-sport-sport-gegen-arthrose. Publiziert am 17.07.2024. Zugriff am 28.10.2025.
(7) Bergmann A, Bolm-Audorff U, Krone D, et al. Occupational Strain as a Risk for Hip Osteoarthritis. Dtsch Arztebl Int. 2017;114(35-36):581-588. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28927496/.
(8) d'Errico A, Fontana D, Sebastiani G, Ardito C. Risk of symptomatic osteoarthritis associated with exposure to ergonomic factors at work in a nationwide Italian survey. Int Arch Occup Environ Health. 2023;96(1):143-154. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/35900451/.
(9) Verbeek J, Mischke C, Robinson R, et al. Occupational exposure to knee loading and the risk of osteoarthritis of the knee: a systematic review and a dose-response meta-analysis. Safety and Health at Work. 2017;8:130-142. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/28593068/
(10) Hulshof CTJ, Pega F, Neupane S, et al. The effect of occupational exposure to ergonomic risk factors on osteoarthritis of hip or knee and selected other musculoskeletal diseases: A systematic review and meta-analysis from the WHO/ILO Joint Estimates of the Work-related Burden of Disease and Injury. Environ Int. 2021;150:106349. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/33546919/.
(11) Jensen LK. Hip osteoarthritis: influence of work with heavy lifting, climbing stairs or ladders, or combining kneeling/squatting with heavy lifting. Occup Environ Med. 2008;65(1):6-19. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/17634246/.
(12) Feil W. Arthrose ist heilbar. Neue Erkenntnisse zur Knorpelregeneration. Sportärztezeitung. Publiziert 2024. https://sportaerztezeitung.com/rubriken/therapie/16590/arthrose-ist-heilbar/. Zugriff am 15.10.2025.
(13) Deutsches Ärzteblatt. Diese Sportarten eignen sich für Arthrosepatienten. Publiziert am 8.9.2017. https://www.aerzteblatt.de/news/diese-sportarten-eignen-sich-fuer-arthrosepatienten-24824ff1-8dfe-464f-bc36-dc1b12cae418. Zugriff am 2.11.2025.
(14) Vannini F, Spalding T, Andriolo L, et al. Sport and early osteoarthritis: the role of sport in aetiology, progression and treatment of knee osteoarthritis. Knee Surg Sports Traumatol Arthrosc. 2016;24(6):1786-1796. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/27043343/.
(15) Papalia R, Torre G, Zampogna B, et al. Sport activity as risk factor for early knee osteoarthritis. J Biol Regul Homeost Agents. 2019;33(2 Suppl. 1):29-37 XIX. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/31169000/.
(16) Nehrer S, Neubauer M. Möglichkeiten und Grenzen der konservativen Therapie der Arthrose. Sportberatung, Trainingstherapie, Orthesen und Konrpeltherapeutika. Orthopädie. 2021;50:346-355. https://link.springer.com/article/10.1007/s00132-021-04100-0.
(17) Suva. Ergonomie: weniger körperliche Belastung – mehr Produktivität. 2025 https://www.suva.ch/de-ch/praevention/nach-gefahren/gefaehrliche-materialien-strahlungen-und-situationen/koerperliche-belastung-und-ergonomie. Zugriff am 20.10.2025.
(18) DGOU. Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V.: Prävention und Therapie der Gonarthrose. Version 5.0, 15.07.2024. https://register.awmf.org/de/leitlinien/detail/187-050. Zugriff am 25.10.2025.
(19) ARD Gesund. Sport bei Arthrose: Wie Belastung die Kniegelenke stärkt. Publiziert 28.01.2024. https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Sport-bei-Arthrose-Wie-Belastung-die-Kniegelenke-staerkt,arthrose310.html. Zugriff am 18.10.2025.
(20) Moskowitz RW. Role of Collagen Hydrolysate in Bone and Joint Disease. Seminars in Arthritis and Rheumatism. 2000;30(2):87-99. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/11071580/.
(21) Zuckley L, Angelopoulou KM, Capetner MR, et al. Collagen Hydrolysate Improves Joint Function in Adults with Mild Symptoms of Osteoarthritis of the Knee. Medicine & Science in Sports & Exercise. 2004;36(5):S153-S154. https://journals.lww.com/acsm-msse/Fulltext/2004/05001/Collagen_Hydrolysate_Improves_Joint_Function_in.730.aspx
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